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Wein - In Maßen genossen, gesund für Haut und Gefäße
In vino venustas Im Wein liegt nicht nur die Wahrheit, sondern auch die
Schönheit. Eines der wohl ältesten alkoholischen Getränke, gewonnen aus dem
vergorenen Saft von Weintrauben, wurde bereits im alten Ägypten durch Osiris,
Dionysos oder Bacchus als Genussmittel repräsentiert. Hippokrates erkannte
früh die heilende Wirkung des Weins und verordnete diesen bei Völlegefühl,
Darmerkrankungen und zur Wundbehandlung. Was Hippokrates bereits ahnte, ist
heute durch Studien wissenschaftlich erwiesen: In den Rebenfrüchten des Weins
stecken allerhand Heiler und Schönmacher. Insbesondere Rotwein enthält eine
Fülle Inhaltsstoffe, welche sich förderlich auf die Gesundheit und
dasWohlergehen auswirken. Im Gegensatz zur Weißweinproduktion werden bei der
Rotweinherstellung die Trauben vollständig gepresst. Auf diese Art lösen sich
Phenole und Tannine aus der Haut und den Traubenkernen. Phenole, respektive
Polyphenole sind aromatische Verbindungen, denen eine heilende Wirkung
nachgesagt werden. Polyphenole wirken entzündungshemmend und antibakteriell.
Neue Studien haben ergeben, dass diese natürlich vorkommenden Aromen durch die
Bekämpfung freier Radikale Krebszellen in ihrem Wachstum hemmen. Die
Neutralisation freier Radikale schützt außerdem vor Gefäßveränderungen. Diese
kleinen Powerpakete leisten aber noch mehr: Forschungen ergaben, dass
Polyphenole die Fettablagerung in den Blutgefäßen deutlich verringert; das
Herzinfarktrisiko verringert sich dem entsprechend. Das Risiko, an Alzheimer
zu erkranken kann bei moderatem Weingenuss um bis zu 75 Prozent gesenkt
werden. Resveratrol, ebenfalls ein Polyphenol, ist bei Hautschädigungen, die
durch UV-Licht, Umwelteinflüsse und Nikotin entstanden sind, um ein Vielfaches
effektiver als Vitamin E. Polyphenole bewirken also auch in der Hautpflege
wahre Wunder. Ein Glas Wein pro Tag wirkt also positiv auf das
Herz-Kreislauf-System, die Gefäße, die Haut und das Wohlbefinden. Der
Verdauungstrakt wird angeregt, der Magen schüttet mehr Säure aus und die
Darmbewegung wird verstärkt. Tausende Franzosen können nicht irren. Unsere
Nachbarn sind wahre Genussmenschen und leiden zwar überdurchschnittlich oft an
erhöhtem Cholesterin und Bluthochdruck. Dennoch haben im Durchschnitt zu anderen
Ländern bedeutend weniger Menschen einen Herzinfarkt. Aber wie Paracelsus
schon sagte „ allein die Dosis macht, dass ein Ding zum Gift wird“-nur der
eingeschränkte und maßvolle Genuss des heilenden Traubensaftes zeigt die
positiven Wirkungen der mehr als 500 Bestandteile im Rotwein. Selbst in der
Bibel steht geschrieben: Wie Lebenswasser ist der Wein dem Menschen/ wenn er
ihn trinkt mit Maß!
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