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Folgeerscheinungen von Stress
Stress ist eine Erscheinung, mit der jeder Mensch im Laufe seines Lebens zu
kämpfen hat; der eine mehr, der andere weniger. Dabei kann man sagen, dass
Stress der Begriff für die Reaktion auf bestimmte äußere Einflüsse - auch
Stressoren genannt - und die dadurch ausgelöste Belastung von Körper und Geist
ist.
Doch Stress ist nicht gleich Stress. Wir können von zwei
verschiedenen Formen betroffen sein: positivem oder negativem Stress, auch
Eustress und Distress genannt. Eustress ist gegeben, wenn es sich um positive
Stressoren handelt, die eine vorteilhafte Beeinflussung des Körpers mit sich
bringen und auch auf lange Sicht gesehen keine nachteiligen Folgen für die
Gesundheit hat. Leistungsfähigkeit und Konzentration werden durch Eustress
erhöht - beides durchaus positive Dinge.
Wesentlich gravierender ist es
allerdings, wenn man von Distress betroffen ist. Dieser Stress wird ausgelöst,
wenn man sich überfordert oder auch bedroht fühlt. Von Anfang an wird diese
Stressart als negativ empfunden. Der Körper ist angespannt und steht so ständig
unter Anstrengung.
Leidet man häufig und über längere Zeiträume an
Distress und schafft man es nicht, dem Stress entgegenzuwirken oder durch andere
Dinge auszugleichen, wirkt sich das auf die Gesundheit von Körper und Geist
aus. Das erste, was passiert, ist eine Erhöhung des Blutdrucks, was dann die
verschiedensten Folgen haben kann. Die Konzentration sinkt und die
Leistungsfähigkeit geht nach und nach zurück. Häufig kommt es zu Kopfschmerzen
oder Schlafstörungen, und auch Herzbeschwerden oder Verdauungsprobleme in Form
von Durchfall oder Magenschmerzen sind bei Stress keine Seltenheit. Solche
Erkrankungen des Körpers durch Stress fallen unter die sogenannten
psychosomatischen Beschwerden.
Aber damit nicht genug: Verspannungen,
Verkrampfungen oder Allergien können auftreten, nicht zu vergessen ein gereiztes
Hautbild. Der Grund dafür ist, dass sich durch den Stress die Hautoberfläche
verändert: Die antimikrobiellen Substanzen, die sich auf der Hautoberfläche
befinden, werden weniger. Dadurch wird die Haut anfälliger für Schmutz und
Bakterien. Rötungen treten auf, Entzündungen und Pickel entstehen und bereits
bestehende Erkrankungen der Haut, wie beispielsweise Schuppenflechte oder
Neurodermitis, verschlimmern sich. Das Sprichwort "Die Haut ist der Spiegel der
Seele" ist also auch hier zutreffend.
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