Polyphenole

 

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Polyphenole - gesundheitsfördernde Antioxidantien mit hautpflegenden Eigenschaften

Polyphenole sind Substanzen, die der Struktur von Phenolen entsprechen. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind in allen Pflanzen enthalten, stellen aber keine einheitliche Stoffgruppe dar. Der Pflanze dienen Polyphenole einerseits der Abwehr von Schädlingen, andererseits ziehen sie Insekten an, die die Pflanzen bestäuben. Polyphenole sind aromatische Verbindungen, die in Pflanzen vor allem als Farbstoffe, Geschmacksstoffe und Gallotanninen vorkommen. Vielen Polyphenolen wird eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Sie können mit der Nahrung aufgenommen werden oder äußerlich angewand werden durch die Verwendung spezieller Cremes und Lotionen, denen Polyphenole zugesetzt wurden.
Die gesundheitsfördernden Wirkungen der sekundären Pflanzenstoffe sind weitreichend. Als Antioxidantien wirken sie entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Außerdem wirken Polyphenole auf das Herz-Kreiskaufsystem, indem sie den Blutdruck normalisieren, Fettablagerungen vermindern und die Ablagerungen von Kalk in den Arterien reduzieren. So tragen sie dazu bei das Risiko für Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall zu senken. Studien haben außerdem gezeigt, dass das Alzheimerrisiko vermindert werden kann.
Allgemein sollte man die Vorteile der Polyphenole sowohl innerlich wie auch äußerlich nutzen, um dem natürlichen Altersprozess entgegenzuwirken - Polyphenole gehören also zu den modernen Anti-Aging-Mitteln.
Pflanzen, die einen besonders hohen Anteil an Polyphenolen aufweisen sind zum Beispiel die Apfelbeere sowie die Blätter und Trauben der roten Weintraube - Rotwein und Traubensaft fördern daher die Gesundheit. Auch in grünem Tee und in dunkler Schokolade finden sich reichlich Polyphenole, wobei der Gehalt in Schokolade abhängig ist von der verwendeten Kakaosorte und der Anbaumethode. Vorziehen sollte man beim Einkauf auch den naturtrüben Apfelsaft, denn er enthält viel größere Mengen an gesunden Pflanzenstoffen als der klare Saft.
Freie Radikale, die etwa durch schädigende Umwelteinflüsse wie Abgase, Schmutz oder Sonne in Hautschichten vordringen, werden in ihrer zellschädigenden Aktivität von Polyphenolen aus der Nahrung behindert. Ebenso unterstützen äußerlich aufgetragene Substanzen mit einem hohem Polyphenolanteil diese Wirkung. So wendet man entsprechende Cremes und Lotionen nicht nur bei gesunder Haut an, um das Hautbild zu verfeinern, sondern vor allem bei Hautproblemen wie zum Beispiel Neurodermitis, Schuppenflechte oder zu Rötung und Austrocknung neigender Haut. Auch bei Schäden durch die Sonne fördern Polyphenole die Heilung und wirken damit der Entstehung von Krebs entgegen. Auch Juckreiz bei Ekzemen und Mückenstichen kann man so mindern.